Vereinsausflug - 8. August 2026
Das Programm für den diesjährigen Vereinsausflug wird von Walter Kunz umschrieben, aber nicht abschliessend beschrieben. Trotzdem folgen 23 Männerriegler der Einladung, die damit dem Organisator das absolute Vertrauen schenken, denn sie wissen nicht wirklich was auf sie zu kommt. Nach einer kurzen Postautofahrt durch unser wunderschönes Dünnerntal erwarten uns zwei Herren beim Uhrenmuseum "uhrundzeit" in Welschenrohr. Dieses Museum befindet sich in den ehemaligen Räumlichkeiten der TECHNOS. Roland Strähl erzählt uns eindrücklich über die Geschichte des Uhrenmacherhandwerks im Thal, über das imposante Gebäude und den Verein, der dieses Museum heute betreibt. Da sein Vater über Jahrzehnte hier gearbeitet hat, kennt Roland viele Geschichten teilweise noch aus persönlichen Erfahrungen.
Nach einem Kaffee und Gipfeli geht die Reise mit dem Postauto nach Gänsbrunnen und anschliessend mit der Bahn durch den neu restaurierten Weissensteintunnel nach Solothurn. Nach einem Spaziergang vom Westbahnhof kommen wir zur "Öufi-Bierbrauerei". Die hohen Temperaturen auf dem Weg zur Brauerei sorgen für Durst, dem wir umgehend nach dem Eintreffen entgegenwirken. Nach einer kurzen Zeit begrüsst uns Gründer und Patron Alex Künzle persönlich, um uns mit einer Führung durch die Brauerei das Handwerk des Brauers zu erklären. Im Anschluss geniessen wir in der Öufi Braui Beiz ein feines Mittagessen und natürlich ein Öufi Bier - gebraut mit Liebe, getrunken mit Begeisterung!
Die Reise geht weiter mit dem öffentlichen Bus, der uns zum Amthausplatz Solothurn bringt. Der anschliessende Fussmarsch durch das Bieltor in die Innenstadt Solothurn und zum Museum "Altes Zeughaus" ist aufgrund der Hitze anstrengend. Die kühlen Räume vom Alten Zeughaus laden daher ein und die kompetente Führung über das Söldnerwesen zeigt uns Solothurn von einer ganz anderen Seite. Das Alte Zeughaus wurde 1609 - 1614 erbaut und diente bis 1798 als Waffen- und Rüstungslager. Aus dieser Zeit stammt ein grosser Teil der Sammlung mit Hieb- und Stichwaffen, Schusswaffen, Fahnen, Uniformen und Ausrüstungsgegenstände. Der Ausdruck Ambassadorenstadt kommt ebenfalls aus dieser Zeit, da der französische Botschafter (Ambassador) in Solothurn wohnte und viele Solothurner nach Frankreich vermittelte. Aber die Solothurner kämpften auch für Italien, Spanien oder auch England und einige Solothurner verdienten damit gutes Geld.
Die restliche Zeit in Solothurn verbringen wir an der wunderschönen Aare, zum Beispiel im Restaurant Solheure. Mit guten Gesprächen vergeht die Zeit wie im Flug und wir gehen weiter zum Bahnhof und mit dem Zug via Oensingen zurück nach Balsthal. Einige Männerriegler lassen den Tag im Restaurant der Minigolf bei einem guten Nachtessen ausklingen, bevor sie dann nach Hause zurückkehren. Was bleibt ist die Erinnerung an einen kameradschaftlichen Tag mit guten Gesprächen, eindrückliche Vorträge und gute Verköstigungen.
Einmal mehr bedanken wir uns beim Organisator Wauti, aber auch bei allen die etwas zu diesem Tag beigetragen haben. Und was wäre dieser Tag ohne Teilnehmer - daher auch Euch ein grosses Dankeschön für das Vertrauen und das aktive Mitwirken.
Für die Männerriege Balsthal
Andreas Schär
